Freitag, 22. August 2014

Minze und nochmals Losbaum

 
Als ich kürzlich Lavendel und Minzesirup gemacht habe, habe ich die Minze in zwei Blechdosen gegeben und diese Bilder geknipst. Und das sie auch zum Friday Flowerday passen, stelle ich diese Bilder hier nochmals ein.
 


 
Und so viele von Euch wollten letzte Woche wissen, was denn ein Losbaum sei. Ich habe dazu folgenden Artikel gefunden, sowie auch ein älteres Photo der Beeren, welche dieser Baum im Spätherbst zeigt.
 
 
 
Losbaum, auch Schicksalsbaum genannt 
 
Der wärmebedürftige Losbaum entwickelt sich im klimatisch günstigen Gebiet des Etschtales gut. Seine Heimat sind die Hartlaubwälder Japans und Ostchinas mit warmen und feuchten Sommern und gebietsweise milden Wintern. Wegen der auffälligen Blüten werden viele Arten als Zierpflanzen gezogen. Die Ansprüche des Losbaumes sind gering, der Schmuckwert ist aber zu jeder Jahreszeit groß.
Der Losbaum oder Losstrauch ist früher zur Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae) gestellt, inzwischen aber in die Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) eingeordnet worden. Der Name leitet sich ab von griechischen kleros = Los, Schicksal und dendron = Baum, was auf die teils heilsamen, teils schädigenden Wirkungen von Vertretern der Gattung hindeuten soll.
Der aufrechte, verzweigte und sommergrüne, baumartige Strauch kann eine Höhe bis zu 8 m erreichen. Die gegenständig angeordneten und gestielten Blätter werden bis 12 cm lang; sie sind eiförmig bis elliptisch, herzförmig und zugespitzt, ganzrandig oder fein kerbig gesägt, oberseits dunkelgrün, unterseits besonders an den Blattnerven weichfilzig behaart; gerieben riechen sie unangenehm. Ab dem Frühjahr trägt der Losbaum eine dichte und schöne Belaubung, ab August öffnen sich die etwa 3 cm großen, sternförmigen und weißen Blüten in einem langen, rötlichen Kelch; sie stehen straußartig in lockeren, bis 24 cm breiten Trugdolden an den Triebenden. Der Reiz der fünfteiligen Blüten wird durch die weit herausragenden Griffel und Staubfäden erhöht. Die Blüten verströmen einen intensiven und weitreichenden, süßlichen, an Jasmin erinnernden Duft. Im Herbst folgen den Blüten stahlblaue, erbsengroße, kugelige Beeren, die in der Mitte des kräftig rot gefärbten, fleischigen Blütenkelches sitzen. Sie verleihen dem Strauch bis in den Dezember hinein ein auffallendes und dekoratives Aussehen.
Vorkommen: an der Gilfpromenade (unterhalb Gilf-Café), in privaten Gärten z.B. in Obermais und in der Galileistraße, in der Umgebung von Meran: Gratsch, Algund, Kuens, Riffian, Tirol, Burgstall, Lana, bei der Meraner Kläranlage.

Mittwoch, 20. August 2014

Fotoprojekt SINNblick2014 - August

 
 
 
 
GESEHEN: immer noch Wolken, aber es schaut etwas freundlicher aus.....
 

und viele Touristen, welche von dieser Brücke aus ebenso Fotos knipsen
 


GEDACHT: so hoch stand das Wasser letzten Mittwoch und die Spuren kann man immer noch sehen
 
 
GEROCHEN: nichts
 
GEHÖRT: The Common Linnets - Calm After The Storm  über die Kopfhörer meines Handy, mein momentanes Lieblinglied


 
 


Sonntag, 17. August 2014

Wanderung zu den Eishöfen im Pfossental

 
Nach langem endlich mal ein Sonntag mit einem super Wanderwetter, wenn sich auch die Temperaturen gar nicht nach Mitte August anfühlen. Wie so viele andere haben wir den Weg ins Pfossental genommen und sind bis zu den Eishöfen gewandert. Teilweise sah es nach einer Völkerwanderung aus, aber wir haben den schönen Tag einfach genossen.
 
Mitterkaser im Pfossental
 
 Mitterkaser Alm
 
 Rableid Alm - die schönste Alm Südtirols 2013
 
Stoanmandln 
 
Hauswurz 
 
Blick auf Hohe Weisse und schwarze Wand 
 
Almendetails


 

Freitag, 15. August 2014

Friday Flowerday - auf die Plätze, fertig Los...... Losbaum

Die Äste des Losbaumes vom Nachbarn hingen schon sehr weit in den Weg heraus und so wurde er etwas zurückgeschnitten. Ich natürlich sofort hin und habe einige Äste beiseite genommen, natürlich auch mit dem Gedanken an den Friday Flowerday. Einen schönen grünen Strauß habe ich dann in die Vase gestellt, aber innerhalb einer halben Stunde waren alle Blätter welk. So habe ich diese einfach entfernt und die Blütenstände in mehrere Flaschen eingefrischt.
 




Schauen so fast noch besser aus, als mit dem Grünzeug, was meint ihr? Nun schaue ich noch bei Holunderblütchen vorbei, welche ja eigentlich in Urlaub ist, aber trotzdem den Friday Flowerday für uns offen hält. Sehr nett von Ihr, denn der FF hat mir gefehlt.

Dienstag, 12. August 2014

Wanderung zur Schlüterhütte - Villnöss

 
 Ein selten schöner Samstag war´s, als wir die Wanderung zur Schlüterhütte unternahmen und diese Bilder wollte ich hier nachträglich doch  noch zeigen.
 
Gestartet sind wir in Zans, wo wir das Auto geparkt haben und sind bis zur Kirchwieshütte gewandert. Von dort haben wir uns rechts gehalten und sind Richtung Gampenalm und bis zur Schlüterhütte. Nach einem guten Mittagessen und einem Rasterle in der Sonne haben wir den Rückweg über die Kaserillhütte genommen.
 
  Traumhafte Ausblicke auf die Geislerspitzen und wunderschöne Wiesenblumen haben uns auf dieser Wanderung begleitet. 


 

Mittwoch, 6. August 2014

Sirup aus Minze und Lavendel

 
Meine Minze im Garten ist wieder soweit gewachsen, damit ich unseren geliebten Minzesirup zubereiten kann. Ich habe ordentlich Minze gesammelt und aus 4 Liter Wasser und 4 kg Zucker wieder 8 Flaschen Sirup abgefüllt. Der Sirup ist wirklich schnell zubereitet und schmeckt auch sehr lecker mit Prosecco aufgegossen, ähnlich wie Hugo. Das Rezept zum Sirup habe ich euch hier schon mal beschrieben.

 
 
...... und da ich schon mal beim Sirup zubereiten war, wollte ich doch auch mal einen Lavendelsirup versuchen. Ich habe dafür 1 Liter Wasser aufgekocht, eine Hand voll Lavendelblüten für ca 8-10 Minuten im heißen Wasser ziehen lassen, abgeseiht und 1 kg Zucker und ein halbes Päckchen Zitronensäure untergerührt und sofort noch heiß in eine Flasche abgefüllt. Er hat eine wunderschöne rosa Farbe bekommen und schmeckt sehr intensiv nach Lavendel.


Der Lavendelsirup mit ein bisschen Minzesirup schmeckt sehr gut mit Prosecco aufgegossen und könnte ein neues Sommergetränk als Variante zum Hugo werden. Ich suche nur noch einen passenden Namen dazu, vielleicht kann mir ja jemand einen Tip dazu geben.
 
 

Montag, 4. August 2014

Strudelpäckchen, gefüllt mit Quark und Brombeeren

 
Die ersten Brombeeren sind reif und für eine Einladung brauchte ich ein Mitbringsel in Form eines Nachtisches. Und so entstanden diese Strudelpäckchen, einfach und doch schnell und lecker.
Ich habe 250 gr Quark mit einem Ei und 80 gr Zucker verrührt und ein 2 Tage altes Rosinenbrötchen kleingeschnitten und unter den Quark gemischt.
 
 
 
Von einer Packung Strudelblätter aus dem Kühlregal habe ich jeweils ein Blatt in vier Quadrate geschnitten, eines mit flüssiger Butter eingepinselt und ein zweites Quadrat diagonal darübergelegt. Diese nun in eine Muffinform gedrückt, mit einem Löffel der Quarkmischung gefüllt und 8-10 Brombeeren darübergestreut. Vor dem schliessen der Strudelpäckchen habe ich die Brombeeren noch mit etwas Zucker bestreut und anschliessend ab in das auf 175 ° vorgeheizte Backrohr.
 
 

Nach ca 30 Minuten kommen dann diese goldbraunen Strudelpäckchen  aus dem Backrohr, welche ich mit Staubzucker bestreue und dann mit Schlagsahne zum Nachtisch gereicht wurden.





Freitag, 1. August 2014

zum Friday Flowerday Lavendelstäbe binden



Mein Nachbar und Schwager hat erst kürzlich seinen Lavendel geschnitten und ich durfte mir einen Packen des duftenden Lavendels mitnehmen. Ich wollte unbedingt die Lavendelstäbe nachbasteln, welche ich bei Alex von fotoefornelli gesehen hatte. Dafür nimmt man ca. 20 Stiele, befreit sie von den Blättern und bindet sie genau unter den Blüten zusammen. Nun dreht man den Strauss kopfüber um und knickt die Stiele in die andere Richtung um so mit diesen einen fast gleichmäßigen Käfig um die Blüten zu formen, drückt diese in den Käfig rein und bindet dann den Strauß fest. Ich habe dafür ein lilafarbenes Satinband verwendet und dieses auch noch einige Male um den Käfig gewunden. Diese Lavendelstäbe habe ich zur Zeit als Deko eingesetzt, aber auch schon einige verschenkt.




Und da Lavendel auch zum Friday Flowerday passt, ist dies heute mein Beitrag zum Projekt von Holunderblütchen.


Und aus meinen vielen Photos mit passenden Sprüchen von meinem Photogedankenblog habe ich mir schon vor längerer Zeit ein Buch drucken lassen, welches auch ab und zu bei meiner Deko zum Einsatz kommt.
Den Juli aber können wir heute nun auch von der Liste streichen und hoffen, dass der August etwas besser wird und sich der Sommer doch noch zeigt. 
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende
 Siglinde

Dienstag, 29. Juli 2014

Schlummert in der Schublade oder Pane Carasau mit Gemüse

 
Seit 2010, seit ich bei Magdi vom Blog Kochfelder das Rezept von Pane Carasau mit Gemüse das Erste Mal nachgebacken habe, schlummern bei mir noch 4 Bratschläuche in einer Küchenschublade, genau wie schon damals befürchtet. Kürzlich habe ich nun wieder eine Packung Pane Carasau erstanden und habe dieses Rezept am Sonntag nach einer Doku über Italien nochmals nachgebacken.
 

 
 
Rezept für 2 Personen
 
1 Zucchini ( aus eigener Ernte )
1 kleine Aubergine ( die erste aus dem Garten)
1 Rest Peperoni ( aus dem Gemüsekühlfach )
1 Tomate ( auch aus eigener Ernte )
1 Zweig Rosmarin
1 Knoblauchzehe
1,5 Kugeln Mozzarella
Salz
Olivenöl
4 Brotfladen Pane Carasau
 
und natürlich einen Bratschlauch 
 
Das Gemüse habe ich gewaschen, in Scheiben geschnitten und in einer beschichteten Pfanne in Olivenöl langsam gebraten. Den Rosmarin und die Knoblauchzehe habe ich inzwischen auch kleingeschnitten und es unter das gebratene Gemüse gemischt.
 
 
Nun nehme ich vorsichtig 2 Brotfladen aus der Packung, verteile die Hälfte des gegrillten Gemüse und  Mozzarella darüber, beträufle es mit Olivenöl und würze mit Salz. Nun kommen nochmals 2 Fladen darüber, belege diese wieder mit dem Rest Gemüse und der Mozzarella und zwänge nun vorsichtig das ganz in den Bratschlauch. Und nun auf dem Gitterrost für ca. 15 Minuten ab in das auf 200° vorgeheizte Backrohr.
 
 
 
 
Anschließend wird der Bratschlauch einfach aufgeschnitten und wir haben das Ganze mit einem Glas Rotwein genossen. Außen knusprig und innen geschmolzene Zutaten - ein LECKERES und GESUNDES Sommeressen.
 
 
 

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