Donnerstag, 29. März 2012

Risotto mit Graukäse

Wie bereits erwähnt, haben wir beim Käsefestival unter anderem auch ein Stück Ahrntaler Graukäse gekauft und ich habe den Risotto von Norbert Niederkofler versucht nachzukochen. Ob es so richtig war, wie ich ihn zubereitet habe, kann ich nicht beurteilen, aber er hat auf alle Fälle gut geschmeckt.

Nun aber vorher kurz eine Info zum Graukäse, welche ich im Netz gefunden habe:
Graukäse wird auch der ursprüngliche Käse genannt - der Ahrntaler Graukäse gehört zur Familie der Sauermilchkäse, welche durch Sauermilchgerinnung, ohne Zusatz von Lab, hergestellt werden und seit jeher in den Tiroler Alpen verbreitet sind. Allein schon diese besondere Eigenschaften, bezeugen den antiken Ursprung aus einer Zeit, die noch weit vor der Entstehung eigentlicher Käsereitechnologien liegt. Der Graukäse nahm einen wichtigen Platz auf der kargen Liste, der Mittel zur Bestreitung des Lebensunterhalts, in dem wirtschaftlich mageren Umfeld der Bergbevölkerung ein. Und mager ist der Graukäse wirklich - vielleicht sogar der magerste aller Käse. So mager, dass der Fettgehalt in der Trockenmasse, die 2 Prozent nicht überschreitet. Der Ursprung dieser Besonderheit liegt in seiner eigenen Art und Beschaffenheit. Das Ausgangsprodukt zur Herstellung von Graukäse ist das, was von der Milch nach der Butterherstellung übrig bleibt. Butter bildete in Südtirol, zusammen mit dem in Höhenlagen angebauten Roggen, Buchweizen und dem Hausschwein, bis vor wenige Jahrzehnte, die Nahrungsmittelgrundlage der Tiroler Bergbevölkerung. In Südtirol, Wiege des antiken Tirols, ist der Graukäse vor allem im Ahrntal und den beiden von diesem abzweigenden Tälern, Mühlwald und Weissenbach, verbreitet.  
Aus organoleptischer Sicht, ist der Graukäse ein Käse der Exzesse. Ein aufs heftigstes hässliches Aussehen, mit intensivem Geschmack und penetrantem Geruch. Durch die fortschreitende Reifung bilden sich natürliche Grau- und Blauschimmelansätze. Er hat keine Rinde, einen marmorierten Teig mit verlaufend hellem, kreideweißem Kern, welcher gelblich, manchmal speckig werden kann. Sein Geruch ist durchdringend: eindeutig animalische Düfte, verursacht durch die säuerlichen und fermentativen Komponenten. Es dominiert eine bittere Note im Geschmack, welche sich mit zunehmenden Reifegrad immer markanter entwickelt, je nachdem, wie viel Molke der Käser zum Zeitpunkt der Abfüllung des Käsebruchs, in der Masse belässt.

und so sieht der fettarme Käse aus
Norbert Niederkofler beim aufgiessen









Nun zum Risotto, wie ihn Norbert Niederkofler zubereitet, und ich in dieser Art eigentlich noch nie gehört habe und für alle Risottos angewandt werden sollte. Er  gibt einen Arborio Reis in eine komplett leere Pfanne ohne Fett, stellt diese auf den heissen Herd und rührt den Reis sicherlich so 5 Minuten lang. Natürlich darf er nicht bräunen, aber durch diese Art entwickeln sich ....?  tja, das weiss ich eben nicht mehr so genau, was es mit dieser Art auf sich hat, aber ich habe es einfach mal so ausprobiert.
Nach diesem Vorgang wird der Reis mit Weißwein abgelöscht und der Wein muß komplett verdampfen. Nun ist der Reis bereit, weiterverarbeitet zu werden.


Ich habe in etwas Olivenöl eine kleingeschnittene Lauchstange angedünstet, den vorbereiteten Reis zugefügt und mit Gemüsebrühe aufgegossen. Auf alle Fälle immer wieder nachgiessen und ständig rühren. Kurz vor Ende der Garzeit habe ich den kleingeschnittenen Graukäse untergemengt und verrührt, sodaß er sich mit dem Reis gut vermischt. Anschliessend beim Servieren kamen noch einige Stücke Graukäse über den Risotto und frischer Schnittlauch als Deko.

Sicherlich stimmt dies nicht mit dem Originalrezept überein , da ich es einfach nach meinem Gutdünken abgewandelt habe, aber es hat uns geschmeckt.


und wer auch  noch mal eine Graukäsesuppe probieren möchte, der schaut hier nochmals nach.

Montag, 26. März 2012

Projekt zwölf - 2012 / Märzbeitrag

Erst seit dem Wochenende ist das Blumenbeet, welches ich auch für das Projekt zwölf - 2012 von Jana knipse, mit Blumen bepflanzt und deshalb bin ich heute nach der Arbeit mit meiner Kamera losgezogen, um die zwei Fotos für das Projekt zu knipsen. Natürlich habe ich nicht nur diese zwei Bilder geknipst, sondern noch viele weitere Fotos von Magnolien und Mohnblumen, welche ich euch aber in einem separaten Post zeigen werde.
Das Foto von meiner Terrasse aus habe ich bereits am Freitag geschossen.




Und es hat sich in einem Monat doch wirklich einiges getan - oder was meint Ihr? 

Projekt Textur 2012 - 03

Original von Revolve 44


und dies ist meine Bearbeitung mit Texturen von les brums und Demoiselle Libellule

Sonntag, 25. März 2012

Sonntags Schnapp Schuss - 13

Und heute ein richtiges Superschnäppchen - gesehen in Zürich in der Bahnhofstrasse :)


Und damit ihr auch wisst, was ihr für diesen Superpreis bekommt, zeige ich Euch auch das zugehörige Teil dazu - diese Handtasche für nur 16.580 CHF - ist doch fast geschenkt -oder?


weitere Schnappschüsse findet ihr wie immer bei Sunny

Sonntag, 18. März 2012

Sonntags Schnappschuss 12


Dies ist wieder mal nicht ein Sonntags Schnapp Schuss, sondern ein Samstags Schnapp Schuss, den ich von diesen zwei Süssen eingefangen habe. Früh übt sich eben. Weitere Schnappschüsse wie immer bei Sunny.

Und bei Sunny habe ich auch noch einen Artikel gefunden, mit der Verlinkung zu einer supertollen Verlosung bei Caschy, die zu ihrem siebenjährigen Bestehen wunderschöne Preise verlost, bei denen es sich lohnt, mitzumachen. Vielleicht habe ich ja etwas Glück und ihr könnt es ja auch versuchen.
Das Gewinnspiel läuft noch bis zum 19.März und wenn ihr Euch auch das eine oder andere Los erspielen wollt, schaut doch mal rein.

Freitag, 16. März 2012

R.M.Rilke war sicher nie in Meran.....

und wenn doch, dann sicher nicht im Frühling, denn sein Gedicht vom Frühling trifft für Meran einfach nicht zu.  Er schreibt -  

Will dir den Frühling zeigen,
der hundert Wunder hat.
Der Frühling ist waldeigen
und kommt
nicht in die Stadt.
                          

Rainer Maria Rilke

Ich bin heute nach der Arbeit bei der Ankunft am Bahnhof in Meran mit meiner Nikon auf die Suche gegangen und habe den Frühling wie selten so schön, gefunden. Der Herr Rilke hätte sein Gedicht sicher sofort umgeschrieben.




 






Und zur Belohnung gönne ich mir das beste Eis der Stadt in der Eisdiele Sabine.....
 und für dieses muß man auch etwas Zeit haben, denn die Schlange ist immer lang, egal wann man hinkommt und dies ist sicherlich der beste Beweis für das beste Eis.


Montag, 12. März 2012

Käsefestival in Sand in Taufers

Wir waren übers Wochende im Ahrntal bei der Berggams eingeladen und da zufällig in Sand in Taufers das 10. Käsefestival stattfand, haben wir dieses auch besucht. Käse - und Milchprodukte in allen Variationen und aus allen Ecken Europas haben sich dort präsentiert und circa 1000 verschiedene Käsespezialitäten vorgestellt.




Und einer unserer Südtiroler Spitzenköche, nämlich Norbert Niederkofler hat einen Risotto mit Graukäse gekocht, den das zahlreiche Publikum auch verkosten durfte. Ich hatte das Glück einen der letzten Teller zu erwischen und er hat wirklich sehr gut geschmeckt. Und da mein "GG" auch ein Stück des Graukäses gekauft hat, werde ich in den nächsten Tagen mal diesen Risotto versuchen  nachzukochen.


Sonntag, 11. März 2012

Sonntags Schnappschuss 11


Den heutigen Sonntagsschnappschuss habe ich heute beim Käsefestival in Sand in Taufers im Ahrntal bei der Mozzarellaproduktion geknipst. Weitere Bilder des Festivals zeige ich Euch noch in einem separaten Post in den nächsten Tagen und weitere Schnappschüsse gibts bei Sunny.

Samstag, 10. März 2012

CAM UNDERFOOT 3 - 2012

An allen Ecken und überall gut oder weniger gut sichtbar schaut der Frühling heraus. Diese kleinen Blüten sind nicht so gut sichtbar und kommen erst bei einem Cam Underfoot Foto gut zum Vorschein. Und deshalb habe ich sie für das Projekt von Kerstin abgeknipst. Die Kamera habe ich sozusagen wieder mal auf den Boden gelegt und abgedrückt :)

Donnerstag, 8. März 2012

Phototour durchs Frühlingstal

Startpunkt zum Frühlingstal am Montigglersee


Wie schon am Montag berichtet, wollte ich diese Woche wieder einmal photographieren und auf dem Plan stand das Frühlingstal beim Montigglersee. An den Wochenenden ist es eher nicht ratsam, dort eine Wanderung zu unternehmen, aber auch schon gestern nachmittag waren einige Leute unterwegs. Da ich aber wirklich speziell zum photographieren hinwollte und ich damit meine Freundin nicht nerven wollte, habe ich  Angie, die ich über die fotocomunity kennengelernt habe, kurzerhand eine SMS geschickt, ob sie mich begleiten möchte uns sie hat spontan zugesagt. Wir hatten uns ja noch nie gesehen und so war eine kleines Risiko schon dabei, ob wir uns überhaupt verstehen, aber schon nach den ersten 5 Minuten verflogen diese Bedenken. Und so starteten wir mit unseren Fototaschen bepackt Richtung Montigglersee und das Frühlingstal und waren aber auch nicht die einzigen, welche mit den Kameras unterwegs waren. Eines haben wir auf alle Fälle gemeinsam gelernt: entweder Knieschützer oder eine kleine Isomatte für die Knie mitzunehmen und das Zubehör, welches uns für die Aufnahmen in Bodennähe auf alle  Fälle noch fehlt - nämlich einen Winkelsucher. Dies kommt obenauf auf meinem Wunschzettel und werde ich auch sofort in Angriff nehmen. Wenn mir jemand dazu einen Tip für ein Modell geben kann, dem wäre ich sehr dankbar.

Nun aber einige Bilder aus dem Photoshotting mit den Märzenbechern und Leberblümchen.







Und falls ihr noch mehr sehen wollt, schaut euch meinen Bericht vom letzten Jahr an oder schaut bei Dietmar vorbei, der  auch eine genaue Wegbeschreibung ins Netz gestellt hat.

Dienstag, 6. März 2012

70.000 Besucher

 und 66 Leser wurden gestern um kurz nach 19.00 Uhr verzeichnet.



Ich freue mich sehr über Eure Besuche und Kommentare,
DANKE

Montag, 5. März 2012

die Natur brauchts

nun habe ich eine Woche Urlaub und mir vorgenommen, den Frühling zu geniessen und endlich mal wieder viel zu photographieren - und was nun: es regnet. Aber nach der langen Trockenzeit braucht es die Natur sehr notwendig und ich hoffe doch, daß sich diese Woche auch nochmals die Sonne blicken lässt. Trotzdem habe ich die Kamera herausgeholt und ein paar Bilder von unserer Terrasse aus geknipst.



Dies ist die Wiese gegenüber und glaubt mir, in kurzer Zeit wirds dort grün sein.
Der Regen hat auch sein Gutes.


Soeben hat sich der Nebel etwas verzogen und auf ca. 800 Hm sieht man die Schneegrenze.


diese Hauspatschen wollte ich eigentlich verräumen, aber nachdem der Schnee wieder runterschaut, lass ich sie doch noch etwas liegen.


Und geplant hatte ich doch Frühlingsbilder, deshalb hier meine Tulpenzwiebeln, welche ich im Keller entdeckt und im Herbst vergessen habe, einzugraben. Vielleicht funktionierts ja und ich bekomme wieder einen paar schöne Tulpen, wie diese HIER vom letzten Jahr.
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