Freitag, 31. Dezember 2010

VORBEI

Das Jahr ZWANZIG ZEHN ist vorbei  - fast - und ich habe durchgehalten.

Ich habe es geschafft:
auf meinem Blog  Photogedanken 2010  habe ich jeden Tag ein Photo mit passendem Spruch eingestellt.
Und dies ist nun die Zusammenfassung:   jeweils alle Photos eines Monats auf einem Bild.













Im Rückblick waren es viele und schöne Momente und Photos und ich freue mich
auf ein neues Jahr von  Photogedanken  ZWANZIG ELF  ( in Zahlen 2011 )

Ich wünsche Euch einen schönen Sylvesterabend,
einen guten Start ins neue Jahr 2011
und freue mich über Eure Besuche im nächsten Jahr

ALLES LIEBE - SIGLINDE


Mittwoch, 29. Dezember 2010

Bräuche: Neujahrswünschen

Es gibt noch so einige schöne Bräuche bei uns in Südtriol. Einer davon ist das Neujahrswünschen der Dorfmusikkapellen. Sie ziehen in den Tagen nach Weihnachten durch das Dorf und überbringen die Neujahrwünsche in Form eines Musikstückes, welches vor dem Haus zum Besten gebracht wird.

Heute morgen kurz vor 9.00 Uhr standen 1 Frau und 13 Mann der Riffianer Musikkapelle auf unserem Parkplatz und gaben ihr Bestes. Anschliessend kam das kalte Händeschütteln und das Überbringen der Glückwünsche für das Neue Jahr und natürlich die freiwillige Spende, welche ich dem Kapellmeister überreichte. Sie ziehen anschliessend weiter und ich hörte noch eine Weile Ihre Musikstücke in der Nachbarschaft.

Dienstag, 28. Dezember 2010

Tallner Winter

Ich habe nun ein paar Tage Urlaub, ein strahlendblauer Himmel bot sich mir gestern und ich wollte einfach raus in den Schnee. Nach den Feiertagen ruft die Natur nach mir, aber - leider müssen alle Freunde und Bekannte arbeiten oder jene, welche auch frei haben, sind krank. Also beschloss ich, alleine loszugehen. Um nicht zu weit mit dem Auto zu fahren, startete ich in Riffian und fuhr bis nach Saltaus und dort rechts bis zur Mittelstation der Hirzerseilbahn, dem kleinen Weiler Tall hinauf. 

Drei Gastbetriebe haben jetzt geöffnet und laden unter dem Namen "Tallner Winter" ein, den Winter in seiner ursprünglichsten Form zu genießen: beim Rodeln auf zwei gepflegten Rodelbahnen, beim Spazieren auf geräumten Wegen, beim Schneeschuhwandern in unberührter Landschaft und beim Genießen bäuerlicher und traditioneller Köstlichkeiten.



Ich parkte mein Auto und startete bei -5° Celsius zur Gompm Alm, die auch zu den drei Gastbetrieben gehört, welche an den Wochenenden und jetzt zur Ferienzeit geöffnet hat. Bis zum Gasthaus Hochwies ist die Strasse zwar eisig, aber befahrbar. Ab dort führt ein Forstweg, welcher auch sehr gut als Rodelbahn hergerichet ist, hoch zur Gompm Alm. Ich nehme immer wieder gespurte Abkürzungen durch den Wald und da ich alleine bin, kann ich mir auch beim fotografieren Zeit lassen. Die vielen kleinen Bachläufe sind mit wunderschönen Eisskulpturen und Eissternen wunderschöne Fotomotive.


Kurz vor der Gompm Alm öffnet sich der Wald und lässt den Blick auf den sonnenbeschienenen Hirzer frei. Die Bäume sind hier heroben noch schneebedeckt und strahlen im blauen Winterhimmel. Ich steige noch über die Wiese hoch und nach insgesamt ca. 1,5 Stunden Gehzeit stehe ich vor der Gompm Alm.





  
Dort werde ich freundich von Helli begrüsst und ich bestelle mir einen Teller hausgemachte Spaghettini alla Carbonara und ein Glas Chardonnay. Beides geniesse ich in Gesellschaft einer Gruppe Feriengäste vom Quellenhof, welche am Nebentisch sitzen und nach einem Himbeerschnapsl auf Kosten des Hauses trete ich den Heimweg an. Ich bevorzuge den Rückweg wieder zu Fuß, man kann aber auch bei der Alm eine Rodel ausleihen ( 5€ ), welche man am Ende der Rodelbahn mit einem Schloß an das vorgesehene Stahlseil hängt. Inzwischen hat sich der Himmel leicht bewölkt und bietet mir eine wunderschöne Nachmittagsstimmung mit Blick auf den Meraner Talkessel.

Montag, 27. Dezember 2010

Nachspeise - Windbeutel

Am 25. Dezember gibt es immer unser traditionelles Familienessen, zu dem meine Mutter einlädt. Da sie für uns alle nicht den Platz hat, kocht sie und das Essen findet jedes Jahr bei einem von uns Geschwistern statt. Dieses Jahr war es wieder bei uns und mein Sohn hat deshalb beschlossen, einen Beitrag zur Nachspeise zu geben. Er wollte unbedingt Windbeuteln backen. Da dies schon einmal in die Hose ging, war ich natürlich nicht sonderlich begeistert, wollte ihn aber auch nicht daran hindern und ... diesmal hat es geklappt. Sie sind wunderschön aufgegangen und waren ratzfatz verdrückt. Kein einziger Windbeutel blieb übrig.


Und hier das Rezept dazu:

Zutaten: 1/8 l Milch, 1/8 l Wasser, 75 gr Margarine, 1 prise Salz, 150 gr  Mehl, 3-4 Eier

Zubereitung: Wasser und Milch mit Fett und Salz aufkochen, Mehla aufeinmal hineinschütten und mit einem Kochlöffel so lange rühren, bis sich der Teig vom Topfboden löst und einen Kloß bildet. opf vom Herd nehmen, Teig in eine Schüssel geben, abkühlen lassen und dann die Eier einzeln unterrühren. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech mit dem Spritzsack kleine äufchen setzen und bei 225° etwa 25 Minuten backen. Das Backrohr soll nicht vorgeheizt werden und darf während der Backzeit nicht geöffnet werden. Nach dem backen die Windbeutel noch warm quer aufschneiden, abkühlen lassen und nach Belieben füllen. Unsere Windbeutel haben wir mit einer Creme, welche schnell nach Packungsanleitung mit Milch gerührt wurde, gefüllt und mit Staubzucker bestreut.
Dieses Rezept reicht für ca. 30 Windbeutel, wir haben zu unserem Anlaß die doppelte Menge gebacken und es wurden 64 Windbeutel gebacken. Mein Sohn hat sie extra gezählt, um zu wissen, wieviele jeder einzelne essen darf. ( jeder 4 Stück )


Sonntag, 26. Dezember 2010

Weihnachtstradition - Orangenpunch und Kekse



Schon vor den Feiertagen waren wir, wie schon in den letzten Jahren, bei guten Freunden zum Orangenpunch eingeladen. Und wie jedes Jahr durften wir von der Vielfalt der gebackenen Weihnachtskekse probieren. Ich würde ja liebend gerne schreiben, daß dies meine Kekse sind, aber ich bin nicht so recht die Keksbäckerin, deshalb gilt diese Lob meiner Freundin Anni, welche so fleißig werkelt. Tja, und welche jetzt aus dieser Vielfalt die Besten waren, ist mir jetzt nachträglich nicht mehr so ganz klar, ich müsste nochmals zum testen eingeladen werden     ; ))
Jedenfalls ist es jedes Jahr eine Pracht, dieses Silbertablett zu bestaunen und die Sorten zu zählen. Dieses Jahr hat sie es auf 15 verschiedene Sorten geschafft - heul - bei mir waren es gerade mal 5 Sorten.


Zusammen mit einem Orangenpunch, den ich nach Ihrem Rezept auch selber mache und Euch schon im letzten Jahr vorgestellt habe, war es eine netter Abend und eine schon liebgewordene Tradition im Hause unserer Freunde, deren Einladung wir immer wieder gerne folgen.




Ich wünsche Euch Allen hier nachträglich noch Frohe Weihnachten und ruhige, stressfreie Tage.



Freitag, 10. Dezember 2010

Schnelle Vorspeise - Rauten Kalmari

Kalmari gehören zu den Weichtieren und in die Gruppe der zehnarmigen Tintenfische.
Sie sind schnell zuzubereiten und ich möchte Euch hier eine schnelle Vorspeise vorstellen.
Am meisten Zeit beansprucht fast das Putzen der Kalmare und da ich dies nicht fotografiert habe, hier ein kurzes Video, welches ich gefunden habe. Danke an Fisch Gruber



Zutaten für zwei Personen als kleine Vorspeise:

2 Kalmari Tuben a ca 200 gr
1 Knobaluchzehe
1 rote Chilischote
1/2 Bund Petersilie
4 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
Zitronensaft


Nachdem das Chitinskelett und die Innereine aus den Tuben entfernt sind, schneide ich die Tuben auf und halbiere sie längs. Die Innenseite schneide ich mit einem scharfen Messer rautenförmig ein, aber nicht durch und anschliessend in ca 6 x 4 cm grosse Rechtecke. Alle Teile kalt abspülen, abtropfen lassen und gut trocken tupfen. Knoblauch, Chili und Petersilie hacke ich klein.
Nun erhitze ich das Öl in einer Pfanne und kurz bevor es zu Rauchen beginnt, gebe ich die Kalmari dazu und brate sie kurz unter Schwenken. Nun kommt Knoblauch und Chili dazu und brate alles etwa 1 Minute. Petersilie dazugeben und mit etwas Zitronensaft ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Das ganze serviere ich mit frischen Baguettescheiben.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Winterfreuden am Salten



Diese herrliche Schneepracht, welche heuer im Vergleich zu anderen Jahren schon früh unsere Berge weiß eingezuckert hat, muß man ausnutzen und raus in die Natur und an die frische Luft gehen. Leider lassen die Knieschmerzen meines Mannes nicht extreme Touren zu, deshalb darf es nicht zu steil werden; rauf würde schon gehen, aber das Problem ist das runtergehen. Also weichen wir auf Wanderungen aus, welche nicht zuviele Höhenmeter aufweisen. Und dafür ist der Salten ein ideales Gelände. Wir fahren über Hafling, Vöran und Mölten Richtung Jenesien und lassen das Auto auf dem Parkplatz von Schermoos stehen. Von dort wollen wir mit den Schneeschuhen durch die herrlichen Lärchenwiesen Richtung Verschneid wandern. Aber anscheinend sind wir noch nicht so ganz auf den Winter eingestellt, denn wir mussten beim Starten feststellen, daß wir die Skistöcke Zuhause vergessen haben. Also sind wir ohne Schneeschuhe den Europäischen Fernwanderweg Nr. 7A Richtung Süden gewandert. Der Weg ist bestens auch ohne Schneeschuhe zu erwandern. Ein Teilstück dieses Weges ist auch ein Sagenweg, welcher von Jenesier Schüler gestaltet wurde. Man trifft dort alle möglichen Sagengestalten, wie auch diese besenreitenden Hexen, welche ich schon mal im Sommer fotografiert habe. Jetzt tragen die Hexen eine Schneemütze.


Beim Rückweg haben wir eine kurze Einkehr im Gasthaus von Langfenn neben der kleinen Kirche St. Jakob gemacht und einen heißen Apfelglühmix zum Aufwärmen getrunken.

Die St. Jakobs Kirche ist eine der ältesten Kirchen Südtirols. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert und  wird in Zusammenhang mit der St. Katharina Kirche auf der Scharte in Hafling und der St. Vigil Kirche am Vigiljoch gesehen. Sie sind allesamt sogenannte Höhenkirchen und auf  heidnischen Tempeln gegründet.
Insgesamt war das Wetter heute nicht so schön, aber ab und zu hat sich die Sonne ein bisschen zwischen den Wolkenschleiern rausgetraut, aber das Licht war nicht ideal für die Photos, welche ich natürlich knipsen wollte. Trotzdem habe ich die Winterlandschaft festgehalten, ebenso zwei spielende Goldenretriever und eine Spielerei, genannt Wischtechnik, welche ich bei aNette abgeschaut habe.







Samstag, 4. Dezember 2010

1 Jahr bloggen - Geburtstag


Eröffnet und gestartet habe ich diesen Blog eigentlich schon im April 2009, aber nach den ersten 2 Einträgen hatte ich schon mal eine Funkstille.
So richtig mit bloggen habe ich Heute genau vor einem Jahr  angefangen und das mit einem Photo vom ersten Schnee, der letztes Jahr doch erst einige Tage später kam. Und zu diesem Post habe ich auch den ersten Kommentar erhalten, über den ich mich riesig gefreut habe. Danke an den Silberlöffel, meinen ersten Kommentator.
Und zu diesem heutigen Bloggergeburtstag zeige ich Euch ein Panoramafoto, welches ich soeben von meiner Terrasse aus geknipst habe.

Ein Wintertraum
Blick auf Verdins und Schenna, links hinter der Buche der Hirzer, in der Mitte der Ifinger

 Ich wünsche Allen einen schönen 2. Adventsonntag

Donnerstag, 2. Dezember 2010

ERGEBNIS: nicht zufriedenstellend


So - vorab für alle, die sich auf ein Kakirezept gefreut haben: Tut mir leid, aber das war wohl nix.
Eigentlich mag ich diese orangen Früchte, genannt Kaki, welche jetzt so schön von den kahlen Bäumen leuchten, überhaupt nicht.


Einzig in der getrockneten Form habe ich sie inzwischen schon öfters gegessen und heuer auch selbst im Dörrautomat getrocknet.
In Nachbars Garten steht ein noch junger Baum, der aber heuer schon reichlich Früchte trägt. Ich habe vom netten Nachbarn, ( er ist der Mann meiner Schwägerin ) nach der Fotosession mit Sahnehäubchen einige Früchte bekommen und diese zum Trocknen in dünne Scheiben geschnitten.
 

Ich wollte aber rausfinden, ob ich für diese Früchte nicht doch ein Rezept finde, bei welchem mir die Kakis schmecken. Bei meiner Recherche im Netz habe ich zwar ein Nudelrezept von Jutta, welches von  anie's delight nachgekocht wurde, gefunden, dieses hat mich aber, da ich Kakis ja nicht mag, auch nicht besonders begeistert. Ein anderes Rezept aber  hat meine Aufmerksamkeit geweckt und ich habe es inzwischen ausprobiert, in der Hoffnung, vielleicht doch noch Gefallen an diesen farblich schönen Früchten zu finden.  Und zwar handelte es sich um ein Marmeladerezept, welches ich sodann auch ausprobiert habe. Übrigens: Das Original ist hier zu finden, ich habe es natürlich etwas abgewandelt. Leider war das Ergebniss nicht das Gewünschte oder ich habe es zuviel abgewandelt.

Und dies waren meine Zutaten:

3 reife Kakis
2 Orangen
1/2 Ananas
ich hatte insg. 1,2 Kg Früchte
600 gr Zucker
Saft einer Limette
1,5 TL Agar


Die kleingeschnittenen Früchte habe ich in einem Topf mit dem Zucker und dem Limettensaft aufkocht und anschliessend mit dem Mixstab kräftig durchgemixt. Anschliessend habe ich die ganze Masse noch durch die flotte Lotte mit dem feinsten Einsatz gedreht, nochmals aufgekocht, den Schaum abgeschöpft, das aufgelöste Agarpulver daruntergemischt und noch heiß in kleine Gläser abgefüllt. Bei einem Glas habe ich noch ein kleines Stück Ingwer ganz fein geraspelt und untergemischt und ich muß sagen, daß dies noch die beste Kombi wurde. Leider ist die Marmelade, welche bei mir ein Gelee werden sollte, sehr flüssig geblieben und eignet sich nicht unbedingt als Brotaufstrich, sondern eher als Fruchtspiegel zu einem Eis oder für ein Dessert. Den Kaki schmeckt man  gar nicht heraus, was in meinem Fall ja eigentlich gut ist, es überwiegt aber eigentlich nur der Geschmack der Ananas.

 Also demzufolge: Ergebnis nicht zufriedenstellend. 
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