Sonntag, 31. Oktober 2010

Schnelle Kürbisnudel


Die Kürbiszeit geht eigentlich doch noch recht lange, denn bei uns kann man im Supermarkt auch noch im Dezember Kürbisse kaufen, trotzdem möchte ich heute passend zum Haloween Tag mein schnelles Rezept für Kürbisnudeln vorstellen. Ich verwende meistens den Butternut Kürbis, Zucca Romana oder einen Hokaido.


Den Kürbis ( ca. 400-500 gr ) hoble ich auf dem Gemüseschneider in dünne, feine Stifte. Eine kleine, halbe Zwiebel kleinschneiden, in etwas Olivenöl und Butter in einer Pfanne andünsten und den kleingeschnittenen Kürbis dazugeben. Eine Knoblauchzehe kleinschneiden, dazugeben, salzen und pfeffern und das Ganze weich dünsten. Bei Bedarf immer wieder mit etwas Nudelwasser, welches ich inzwischen auch aufgestellt habe und darin 270 gr. Tagliatelle koche, aufgiessen. Die Kürbissosse mit etwas Currypulver, einer halben, kleingeschnittenen Chilischote und etwas Sahne verfeinern, die abgetropften Tagliatelle hinzufügen und gut mit der Kürbissosse vermischen und servieren.  Dies ist ein schnelles und einfaches Kürbisnudelrezept, welches bei uns in dieser Zeit häufig und gerne gegessen wird.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Herbst

Heute möchte ich euch einfach mal ein paar Bilder zu unserem momentanen Traumherbstwetter zeigen - diese Fotos habe ich gestern auf meinem Weg von der Arbeit zum Bahnhof in Naturns geschossen.


Auf dem Weg zum Bahnhof


 Dies ist der Blick, den ich am Naturnser Bahnhof geniesse, während ich auf den Zug warte.
Ein traumhafter Blick auf den Vinschger Sonnenberg und die Kirchbachspitze oberhalb Naturns mit 2951m.


 Und dies der Blick Richtung Meran, im Hintergrund sieht man den verschneiten Hirzer, der zur Gebirgsgruppe der Sarntaler Alpen gehört.


Gelb gefärbte Blätter einer Linde im letzten Sonnenlicht

Dienstag, 26. Oktober 2010

Früher Fotoalbum - Heute Fotobuch

Kennt ihr auch diese Aussage, bei mir z.B. von meiner Mutter:
seid es diese Kisten gibt ( sie meint damit den Computer ) bekomme ich überhaupt keine Photos mehr zu sehen.
Leider hat sie doch recht, denn heute werden die digitalen Bilder im PC gespeichert, einmal angeschaut und dann verschwinden sie in den Untiefen der Technik. Früher hat man an langen Winterabenden fleißig die entwickelten Fotos mit Fotoecken oder Uhu in ein Fotoalbum geklebt, beschriftet oder ..... oder auch nicht.
 

Ich habe noch so einige der Fotos lose in einer Kartonschachtel und diversen Kistchen rumstehen und werde diese leider auch nicht mehr einkleben. Schade - denn es sind alles schöne Erinnerungen an erlebte Ausflüge, Ferien, Familienfeiern usw. Aber wenn ich mir das Foto hier unten von meiner Unordnung bei den Bildern ansehe, so sind die Fotos  in meinem PC doch besser geordnet und ich finde eigentlich immer relativ schnell ein gesuchtes Foto.


Aber um gemeinsam wie früher im Fotoalbum zu blättern, gibt es zum Glück Fotobücher. Ich erstelle jetzt schon seid ca. 5 Jahren für das jeweilige Jahr ein Fotobuch, indem ich unsere Familienaktivitäten zusammenfasse. Das mit dem Zusammenfassen ist bei meinem ständigen Ansteigen der Fotoanzahl inzwischen etwas schwierig geworden, aber es wird somit auch richtig ausgemistet und die jeweils schönsten Bilder bekommen einen Platz im Fotobuch. Dabei habe ich mit dem Online Anbieter Fotokasten gute Erfahrungen gesammelt. Das Programm kann man einfach downloaden, ist einfach zu bedienen, hat eine riesige Auswahl an verschiedenen Hintergründen, Fotoeffekten und Schriften und bietet auch eine Auswahl an vordefinierten Vorlagen an. Sogar mein Sohn hat sich schon selber 2 dieser Fotobücher zusammengestellt, eines mit dem Titel " meine Kanukarriere ". Ich verwende am liebsten das Fotobuch im A4 Hochformat mit stabilem Buchrücken, habe es aber auch schon mit dem Softumschlag versucht.


Aber auch das quadratische Format von 20x20 cm war bei mir schon im Einsatz. Mit diesem Format habe ich meiner Mutter ein Fotobuch mit all Ihren Enkelkindern inklusive Steckbrief für jedes Kind angefertigt und es war eines Ihrer liebsten Muttertagsgeschenke.
Mit der Qualität, Lieferzeit und Lieferung - inzwischen sogar problemlos nach Italien - und dem Service von Fotokasten bin ich sehr zufrieden. Das Team im Chat hat mir einmal super weitergeholfen, als die Verbindung während dem Online verschicken abbrach und hat das Problem gelöst.
So, und da Weihnachten vor der Tür steht und ein Kalender immer ein tolles Geschenk ist, werde ich mich jetzt damit befassen, mit meinen Bildern vom Photogedanken Blog einen Kalender im A3 oder A4 Format zu bestellen.


Und sollte jemand daran Interesse haben, so schreibt mir doch einfach eine Email.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

700 Jahre Wallfahrtsort Riffian,

eine Jugendwallfahrt mit Fackelumzug und der neue Besinnungsweg zu den sieben Schmerzen Mariens.

Riffian feiert heuer ein besonderes Jubiläum; die Pfarre ist seit 700 Jahren Wallfahrtsort und somit einer der ältesten und bekanntesten Wallfahrtsorte in unserem Land. Viele Gläubige aus Nah und fern zieht es immer wieder zur Kirche " Zu den sieben Schmerzen Mariens ". Die Kirche ist heute nach vielen Umbauten ein gotischer Bau im Barockstil.


Der heurige zum fünfzehnten Mal stattfindende "Riffiner Herbischt" ist auch dem Jubiläumsjahr gewidmet. Und dies war auch der Aufruf zu einem Fackelumzug für Jugendliche und Junggebliebene am letzten Sonntag. Treffpunkt war um 18.00 Uhr beim Kuenserhof und eine erstaunlich große Anzahl hat sich dort eingetroffen, um mit brennenden Fackeln den Valtmaunweg bis nach Riffian zum Widumgarten zu gehen. Pfarrer Florian Platter hat zu Beginn einige Worte zu den Jugendlichen gesprochen und anschliessend begaben sich alle mit den brennenden Fackeln auf den Weg. Im Widumgarten wurde nach einer kurzen Besinnung Tee und Apfelsaft getrunken und die vorbereiteten kalten Imbisse bei einem kleinen Lagerfeuer verspeist.



Und last but not least war ich diese Woche an einem wunderschönen späten Herbstnachmittag noch mit meiner  Freundin auf dem Waalweg oberhalb von Riffian, der am 12. September zum Besinnungsweg " Zu den sieben Schmerzen Mariens" eingeweiht wurde. Der Weg beginnt in Kuens und verläuft entlang des landschaftlich reizvollen Waalweges bis zur Wallfahrtskirche. Auf diesem Weg wurden von dem Gsieser Bildhauer Hartmut Hintner sieben Stelen aus Zirbenholz geschnitzt und aufgestellt. Der Künstler hat die Thematik der sieben Schmerzen auf unsere Zeit übertragen und gestaltet.
Die sieben Stelen und Ihre Reihenfolge

LEID IST LEBEN  -  FINDE DEINEN ORT  -  GIB NICHT AUF  -  WAGE DAS LEBEN  -  ICH BIN DA  -  LEBE  -  SEI BEI MIR

Entstanden sind beeindruckende Stationen, von denen ich euch hier einige Fotos zeigen möchte.



Dienstag, 19. Oktober 2010

NEW YORK - Teil 6 - Schaufenster


Prada

Bei meinem New York Aufenthalt habe ich natürlich auch sehr viele Fotos von Schaufenstern und im besonderen von Schaufensterpuppen und deren Köpfen gemacht. Mich faszinieren diese teils ausdrucksstarken Gesichter und Figuren, welche oft täuschend echt sind, aber manchmal auch unreal und abseits der Wirklichkeit. Die Schaufenster sind teils eher spartanisch, aber zur Zeit, als ich dort war, mit auffallend vielen Büchern dekoriert. Überhaupt fällt auf, daß wieder sehr viel mit Alltagsmaterialien und Gebrauchsgegenständen dekoriert wird. Aber hier einfach mal ein paar Fotos dazu.






Louis Vuitton

  
Ralph Lauren
  


PRADA

Samstag, 16. Oktober 2010

WBD 2010 - Mischbrot mit Walnüssen und Sonnenblumenkernen

 Auf diesen WBD - World Bread Day 2010 bin ich schon vor einiger Zeit bei Zorra aufmerksam geworden, und nachdem ich heute so einige Brotrezepte auf diversen Blogseiten gefunden hab, habe ich beschlossen, auch dabeizusein. 

Er findet nun schon zum 5ten Mal statt und als Newbloggerin bin ich nun auch das erste Mal dabei, und habe ein Brot aus dem Brotbackkurs bei Magdi gebacken.
Natürlich etwas abgewandelt, da ich einfach gerne ein bisschen etwas neues ausprobiere .

Zutaten:

200g Weizen-Vollkornmehl
200g Roggen-Vollkornmehl
500g Dinklemehl
100g Sonnenblumenkerne
100g Walnüsse
1TL Fenchelsamen
1TL Koriandersamen
1TL Brotklee *
4gestr. TL Salz
ca. 750 ml Wasser
1TL Honig
1 1/2 TL Trockenhefe
2 EL Sauerteig

ZUBEREITUNG:

Den Sauerteig habe ich schon vor einiger Zeit nach dem Rezept von Magdi zubereitet und musste ihn nur mehr aus dem Kühlschrank nehmen.

Die Sonnenblumenkerne in einer trockenen Pfanne rösten - so bekommen sie mehr Geschmack.
Alle Mehlsorten habe ich mit den zerkleinerten Walnüssen und den Sonnblumenkernen in die Rührschüssel gegeben und das Salz und die Gewürze gut untergemischt.
In das lauwarme Wasser habe ich den Honig und die Trockenhefe gegeben und etwas gehen lassen, bis es blubberte.

Nun kommt zum Hefewasser der Sauerteig hinzu und alles zusammen zum Mehl. Mit der Rührmaschine alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten, mit Mehl bestäuben und zugedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.
Den Teig nochmals gut durchkneten, Brotleibe formen und nochmals 30 Min. gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 180° vorheizen und eine Schale mit heißem Wasser hineinstellen.
Vor dem Backen habe ich mit einem Wassersprüher in den Ofen gesprüht, denn dadurch bildet sich durch den Wasserdampf die Kruste nicht so schnell und das Brot kann besser aufgehen ( Habe ich wiederum von Magdi gelernt ).



Die Brotlaibe bei 180 ° ca. 20 Min. backen, dann habe ich die Temperatur auf 170 ° zurückgeschahlten und in weiteren 15 Minuten das Brot fertiggebacken. Ein Brotlaib ist fertig, wenn er unten beim Draufklopfen hohl klingt.
Nach dem Backen das Brot unbedingt auf einem Gitter auskühlen lassen, damit es ausdampfen kann.


* Brotklee – Trigonella aerulea
Sonnige, durchlässige und ungedüngte Böden, sind der Anbauort für Brotklee. Die Kleepflanze wird 40 cm bis 1 m hoch und trägt im Juni und Juli lilablaue Blüten. Es wird das ganze Kraut gepflückt und zwar zur Zeit der Blüte.


Das frische Brotkleekraut wird im frischen Zustand als Käsewürze verwendet. In Südtirol ist der Brotklee ein unerlässliches Gewürz im Brotbereich. Feingemahlen und getrocknet wird er dazu verwendet und gibt dem Brot diesen unverkennbaren Geruch.


Donnerstag, 14. Oktober 2010

Blätterteigtaschen mit Pilzfüllung

Mit den gefunden Pfifferlingen und den Schirmpilzen vom Sonntag habe ich Blätterteigtaschen mit Pilzfüllung gebacken. Hierfür habe ich die Pilze kleingeschnitten, in etwas Butter und Olivenöl mit einer kleingeschnitten Knoblauchzehe gedünstet, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, etwas Petersilie daruntergemischt und mit 2 Esslöffeln Sahne verfeinert. Dieses Pilzgemisch habe ich früher zubereitet, damit es bis zum Füllen abgekühlt ist, da ansonsten der Blätterteig durch die Wärme schnell aufbricht.


 Ich habe schon vor langer Zeit mal diese Plastikdinger gekauft, mit denen man durch Zusammendrücken der zwei Hälften perfekte Taschen zaubert, habe diese aber leider nicht sehr oft im Einsatz gehabt. Nun habe ich sie wieder aus ihrer Versenkung geholt und aus dem aufgerollten Blätterteig 8 Kreise ausgestochen. In die aufgeklappte Vorrichtung lege ich eine runde Blätterteigplatte, fülle einen Esslöffel der Pilzmischung ein und drücke die zwei Hälften fest zusammen.
 


Vorsichtig kann ich die gefüllte Blätterteigtasche anschliessend rausnehmen und aufs Backblech legen. Nachdem ich alle 8 Blätterteigtaschen erfolgreich gefüllt habe, bestreiche ich sie mit einem geschlagenen Ei, bestreue sie mit einigen abgezupften Thymianblättchen und backe sie bei 180 ° für ca 30 Minuten.  
 Wir haben sie mit einem Salat und einem Glas Wein genossen


Dienstag, 12. Oktober 2010

Fotoprojekt Formen Muster - 14 Fluchtlinien

Schade, nun ist das Projekt von Paleica beim letzten Thema angekommen. Es hat viel Spaß gemacht, die Augen offen zu halten und Neues zu entdecken. ich bin aber auch schon gespannt, was Sie sich wieder neues ausgedacht hat. Nun aber zu den Bildern zu Ihrem letzten Thema " Fluchtlinien ".







Ich habe hier noch als Zusammenfassung des Projektes eine Collage mit meinen Favoriten der jeweiligen Themen zusammengestellt.



1-Rechtecke / 2-Kurven / 3-Kreise / 4-Zwischenräume / 5-Gebogen
6-Umschlungen / 7-Zacken / 8-Parallelen / 9-Dreiecke / 10-Gitter Raster
11-Metallisches / 12-Mandalas / 13-Verwinkeltes / 14-Fluchtlinien

Sonntag, 10. Oktober 2010

Schwammerlzeit

Das Hoch, welches momentan anscheinend über unserem Land sein soll, hat sich leider in einen dauernden Hochnebel verwandelt. Die Temperaturen sind aber immer noch recht angenehm und anscheinend gefällt dies auch den Pilzen. Ich habe heute morgen einen kurzen Waldspaziergang gemacht und habe dabei einige Pfifferlinge und Schirmpilze, auch bekannt unter dem Namen Parasol gefunden. Aber auch viele giftige Pilze stehen im Wald herum und ich finde, sie zeigen schon anhand ihrer Farbe - laßt mich stehen. 

Giftpilze

Wieder Zuhause habe ich meine Zwischenringe ein bisschen getestet und ein paar Makroaufnahmen gemacht. Zuerst kamen die knallgelb - orangen Pfifferlinge dran.

Pfifferling

Anschliessend standen mir die Schirmpilze Modell

Schirmpilz oder Parasolpilz

 Aber auch gemeinsam mussten sie alle vor die Linse

Pfifferlinge und Schirmpilze
Und die Schirmlinge vom Vinschgersonnenberg wurden zu einer Schwammerlsosse verarbeitet und mit Reis gegessen. 


Am besten schmecken die Schirmpilze ja wie ein Wienerschnitzel in Öl gebacken. Da dies aber immer eine fettige Angelegenheit ist und auch der Geruch des Öles sich im ganzen Haus verbreitet, verzichtete ich auf diese Methode und nahm die Variante als Sosse mit Reis. Dazu ein Salat und ein köstliches Abendessen stand bereit.

Schirmpilzsosse mit Reis

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